1 Milliarde Euro für E-Lkw-Ladeinfrastruktur – drei Aufrufe, knappe Fristen
Das BMV fördert Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit bis zu 500 €/kW. M3E begleitet Sie von der Standortbewertung bis zur Inbetriebnahme – kompetent, effizient und fristgerecht.
Drei Aufrufe, klar segmentiert nach Zielgruppe und Nutzungskonzept
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) stellt 1 Milliarde Euro über vier Jahre bereit, um wirtschaftliche Hemmnisse beim Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Lkw abzubauen und den Markthochlauf zu beschleunigen. Die drei Förderaufrufe unterscheiden sich klar nach Zielgruppe, Nutzungskonzept und Förderlogik.
Nicht-öffentliche Ladeinfrastruktur für KMU
Betriebshöfe, Filialstandorte und Logistikumschlagplätze – Windhundverfahren, kein Ranking.
Nicht-öffentliche Ladeinfrastruktur für eigene E-Lkw-Flotten
Für Unternehmen jeder Größe – wettbewerbliches Ranking-Verfahren nach geringster Förderintensität.
Öffentliche HPC-Ladeinfrastruktur für E-Lkw
Rastanlagen, Ladehubs, HPC-Standorte – gewichtetes Ranking mit AFIR-Bonus.
Vergleich der drei Förderaufrufe
| Kriterium | Aufruf A | Aufruf B | Aufruf C |
|---|---|---|---|
| Zielgruppe | Nur KMU | Alle Unternehmensgrößen | Alle Unternehmensgrößen |
| Nutzungsart | Nicht-öffentlich | Nicht-öffentlich | Öffentlich zugänglich |
| Mindestleistung | ≥ 50 kW DC | ≥ 50 kW DC | ≥ 100 kW (empf. 150+ kW / MCS) |
| Förderintensität | bis 500 €/kW | bis 500 €/kW | bis 500 €/kW |
| Max. Fördersumme | bis 1 Mio. € (AGVO) | bis 5 Mio. € | bis 5 Mio. € |
| Vergabeverfahren | Windhundverfahren | Ranking (geringste Förderintensität/kW) | Gewichtetes Ranking (70 % Förderintensität, 20 % AFIR, 10 % Durchleitung) |
| Projektlaufzeit | 24 Monate | 24 Monate | 30 Monate |
| Einreichungsfrist | 5. Jun – 30. Sep 2026 | 26. Mai – 7. Jul 2026 | 26. Mai – 7. Jul 2026 |
Netzanschlusskosten mitdenken: In allen drei Aufrufen sind neben der Ladesäule auch Netzanschlusskosten förderfähig – inklusive Trafo und Kabelwege. Da dies erfahrungsgemäß den größten Kostenblock darstellt, lohnt eine frühzeitige Netzanschlussplanung.
Kumulierungsverbot prüfen: Bundesmittel aus diesem Programm dürfen in der Regel nicht mit Landesmitteln für dieselbe Ladeeinrichtung kombiniert werden. Wer parallel auf Landesförderungen setzt, muss die Anrechenbarkeit vorab klären.
Strategische Fragen für Ihr Unternehmen
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Von der Standortbewertung über die Antragstellung bis zur Inbetriebnahme – M3E begleitet Unternehmen und Infrastrukturbetreiber mit nachgewiesener Expertise durch jeden Schritt.
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Wir identifizieren, welcher der drei Aufrufe optimal zu Ihrer Unternehmensstruktur, Ihrem Standort und Ihrem Projektzeitplan passt – und entwickeln die passende Strategie.
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FAQ: Förderung Ladeinfrastruktur E-Lkw 2026
Die wichtigsten Fragen unserer Kunden – direkt beantwortet.
Das hängt von Ihrer Unternehmensgröße, dem geplanten Betriebskonzept (öffentlich/nicht-öffentlich) und Ihrem Projektzeitplan ab. Aufruf A ist ausschließlich für KMU mit nicht-öffentlicher Ladeinfrastruktur. Aufruf B steht allen Unternehmensgrößen für nicht-öffentliche Standorte offen. Aufruf C adressiert öffentlich zugängliche HPC-Standorte. M3E analysiert im kostenlosen Erstgespräch, welcher Aufruf optimal zu Ihrer Situation passt.
Im Windhundverfahren (Aufruf A) erhält jeder Antragsteller mit vollständigem, förderfähigem Antrag die Förderung – solange Mittel verfügbar sind. Der Eingangszeitpunkt ist entscheidend, nicht die Qualität im Wettbewerb.
Im Ranking-Verfahren (Aufrufe B und C) werden alle Anträge nach definierten Kriterien priorisiert. Bei Aufruf B gewinnt, wer die geringste Förderintensität pro kW beantragt. Bei Aufruf C fließen zusätzlich AFIR-Konformität und Durchleitungsmodell in die Bewertung ein.
Ja – in allen drei Aufrufen sind neben der Ladesäule selbst auch Netzanschlusskosten förderfähig, inklusive Trafoinfrastruktur und Kabelwege. Da dies erfahrungsgemäß den größten Kostenblock darstellt, lohnt eine frühzeitige Netzanschlussplanung. M3E koordiniert dies im Rahmen der Antragsvorbereitung.
Grundsätzlich gilt ein Kumulierungsverbot: Bundesmittel aus diesem Programm dürfen in der Regel nicht mit Landesmitteln für dieselbe Ladeeinrichtung kombiniert werden. Wer parallel auf Landesförderungen setzt, muss die Anrechenbarkeit vorab klären. M3E prüft dies im Rahmen des Förder-Checks.
Die Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR) verpflichtet EU-Mitgliedstaaten, entlang des transeuropäischen Kernnetzes (TEN-T) Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge bereitzustellen. Standorte, die diese Vorgaben erfüllen, erhalten bei Aufruf C einen Bewertungsbonus von 20 % in der Gesamtbewertung. M3E prüft für Sie, ob Ihr geplanter Standort AFIR-konform ist.
Unsere Honorare sind transparent und richten sich nach dem Leistungsumfang. Im kostenlosen Erstgespräch nennen wir Ihnen konkrete Festpreise. Die Beratungskosten sind in der Regel über die erzielte Förderung schnell refinanziert – wir zeigen Ihnen das im Erstgespräch konkret am Rechenbeispiel.
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